BSB äußert sich zu Jahnsportpark, Einsparungen und Olympia-Bewerbung
Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin hat auf eine Presseanfrage von Neues Deutschland zu den geplanten Einsparungen beim Friedrich-Ludwig-Jahnsportpark sowie zur Olympia- und Paralympics-Bewerbung Berlins geantwortet.
Im Anhang dieses Artikels finden Sie die Antworten des Präsidiums im Wortlaut auf folgende Fragen:
Bei der Umgestaltung des Friedrich-Ludwig-Jahnsportparks (JSP) zum Standort für den Inklusions-, Schul- und Vereinssport sollen Einsparungen vorgenommen werden:
Wie bewerten Sie diese Sparmassnahme?
Eine lokale Bürgerinitiative kritisierte den Umbau seit seiner Planung unter anderem, da sie die Versprechungen des Berliner Senates bezüglich Inklusion-, Schul- und Vereinssport für ein Luftschloss hielten. Befürchten Sie dies auch nach den jüngsten Streichungen des Senates?
Ihr Präsident Özcan Mutlu setzt sich offensiv für die Olympia-Bewerbung Berlins ein. Inwiefern passt dies mit dem Anspruch ihres Verbandes zusammen?
Der Jahnsportpark ist Teil der Bewerbung Berlins für Olympia. Wie kann das sein, wenn bisher nicht einmal klar ist, was in dem JSP überhaupt gebaut wird?
Millionen Euros werden für die Bewerbung Berlins für die Olympischen Spiele ausgegeben. Wäre diese Geld nicht besser in der Sanierung bestehender Turnhallen oder anderen Sportstätten investiert?
Wie kommt es, dass mit Körting und nun Mutlu in den letzten Jahren eigentlich immer ein (ehemaliger) Spitzenpolitiker ihrem Verband vorsteht?
Wieso ist in ihrem Verband aus Inklusionsgründen eigentlich keine Person Vorsitzender, die selbst betroffen ist?
