Termine KampagnenVereinslistePresse/MedienPartnerDownloadsSocial MediaTransparenzImpressumDatenschutz
Zum Hauptinhalt springen

Sprengung der Lichtmasten ebnet den Weg für das inklusive Große Stadion

Berlin, 11. Februar 2026

Mit der heutigen Sprengung von zwei der vier Lichtmasten des alten Stadions im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark setzt Berlin ein sichtbares Zeichen für den Baufortschritt des künftigen InklusionsSportparks. Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V. begrüßt diesen wichtigen Schritt ausdrücklich.

„Die kontrollierte Sprengung ist mehr als nur ein baulicher Vorgang – sie steht symbolisch für den Aufbruch in eine neue Ära des Sports in Berlin“, erklärt Stefan Schenck, Vizepräsident des Verbandes. „Sie schafft die notwendige Voraussetzung für die Errichtung des neuen, umfassend inklusiven und barrierefreien Großen Stadions – einem zentralen Baustein des InklusionsSportparks.“

Der geplante Stadionneubau wird Sportler*innen, Trainer*innen, Zuschauenden und Mitarbeitenden – unabhängig von einer Behinderung – eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Barrierefreiheit wird dabei nicht als Zusatz, sondern als grundlegendes Planungsprinzip verstanden.

Stadionneubau als Meilenstein der Inklusion

Aus Sicht des Verbandes ist der Neubau des Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion ein entscheidender Meilenstein für den inklusiven Sport in Berlin. Moderne Infrastruktur, selbstbestimmte Zugänglichkeit und uneingeschränkte Nutzbarkeit sind wesentliche Voraussetzungen, um Inklusion im Sportalltag tatsächlich zu leben.

„Ein inklusives Stadion bedeutet, dass Menschen nicht länger über Sonderlösungen nachdenken müssen, sondern selbstverständlich dazugehören“, so Schenck. „Genau dafür steht der InklusionsSportpark.“

Klare Mahnung zum 3. Bauabschnitt

Gleichzeitig mahnt der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin eindringlich die konsequente Umsetzung des dritten Bauabschnitts an. Neben dem Stadion sind weitere dringend benötigte Sportanlagen vorgesehen, darunter zusätzliche Sportflächen, Hallen sowie spezialisierte inklusive Angebote.

„Ein InklusionsSportpark ohne den dritten Bauabschnitt wäre unvollständig“, betont Schenck. „Die sonstigen Sportanlagen sind essenziell – sowohl für den Breitensport als auch für neue inklusive Sportangebote. Sie schaffen Raum für Kinder, Vereine und Menschen mit Behinderungen, die heute vielerorts auf Wartelisten stehen.“

Der Verband appelliert an Politik und Verwaltung, die Gesamtvision des InklusionsSportparks weiterhin entschlossen zu verfolgen.

„Inklusion darf kein Teilprojekt sein“, so Schenck abschließend. „Nur ein vollständig realisierter InklusionsSportpark wird seinem Anspruch gerecht, ein Ort für alle Berlinerinnen und Berliner zu sein.“

Über den Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V.

Der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V. ist die Dachorganisation des Behindertensports in Berlin und setzt sich für gleichberechtigte Teilhabe, Barrierefreiheit und Inklusion im Sport ein.

Pressekontakt:
Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V.
Stefan Schenck,

presse@bsberlin.de

Tel.: 0171/452 752 6