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PSC Berlin glänzt mit 9 PBs beim einzigen internationalen Wettkampf in dieser Saison

Foto: PSC

Saisonstart und Saisonabschluss in einem Wettkampf PSC Berlin glänzt mit 9 PBs beim einzigen internationalen Wettkampf in dieser Saison Die Saison 2026 ist dieses Jahr eine völlig andere als in allen Jahren zuvor: 

  • keine geplante Europameisterschaft, geschweige denn eine WM
  • keine geplante Jugend-Weltmeisterschaft
  • kein einziger Wettbewerb, für den es sich zu qualifizieren gilt

So wurde der WPA Grand Prix 2026 von Nottwil - Schweiz zum wichtigsten, weil einzigem Wett kampf mit internationaler Beteiligung, der von den Berliner Teilnehmern wahrgenommen werden konnte/durfte. Neben Topleistungen und zahlreichen Kadernormen auf der schnellen Mondobahn waren hier die internationalen Klassifizierungen für die Nachwuchssportler Niklas Herde (TF63), Lars Zhuravskiy (TF13 - er im Rahmen des Schwimm-Grand Prixs in Berlin einige Tage zuvor, da es Nottwil überraschend keine Sehbehindertenklassifizierungen gab) und Linus Specht (T46) das wichtigste Ergebnis - ebenen diese kompliziert zu erreichenden Einstufungen überhaupt erst einen Weg in den paralympischen Sport, in die Rankinglisten der WPA und in die Sporthilfe.

International am höchsten anzusiedeln war die Leistungen von Julian Höhne (T46) mit insgesamt 3 persönlichen Bestleistungen über 100m, 200m und 400 m, sowie eines überragenden Weitsprungs. Alle Sprintleistungen bestätigen seinen NK 1 Kaderstatus. Nahezu anschließen konnten die Ergebnisse von Niklas Herde (TF63) mit 2 PBs über 100 m und im Weitsprung, bestätigter NK 2 Norm und nahe an der NK 1 Norm im 100 m Sprint. Überragend auch die Leistungen von Lars Zhuravskiy (TF13), der sich stetig verbessert und die NK 1 Norm 2026 über 100 m deutlich abhaken konnten.

Ebenfalls PB war seine 200 m Zeit. Die vierte herausragende Leistung konnte Linus Specht (T46) mit übersprungenen 1,75 m im Hoch sprung und erfüllter NK 1 Norm erreichen; dazu kam eine noch ausbaufähige Bestzeit über 100 m. Neben ihm glänzten Lea Thome (T54) über die 100 m mit bestätigter NK 2 Norm für 2026. Yannick Schroeter (T36) versuchte den Weltrekord in seiner Klasse über 5000 m anzugehen und war am Ende nur knapp darüber. Leider starteten hier mehrere Einzelläufer pro Klasse ohne gemeinsamen Start, was Bestwerte leider verhinderte. Persönliche Bestleistungen erreicht er über 100 m und im Weitsprung.