Pressemitteilung Frühjahrsfinale Jugend trainiert für Olympia & Paralympics 2026 in Berlin
Frühjahrsfinale Jugend trainiert für Olympia & Paralympics 2026 in Berlin – Bühne für den paralympischen NachwuchsFrühjahrsfinale Jugend trainiert für Olympia & Paralympics 2026 in Berlin – Bühne für den paralympischen Nachwuchs
Berlin, 22. April 2026 – Vom 5. bis 9. Mai 2026 wird Berlin zum Zentrum des paralympischen Schulsports. Beim Frühjahrsfinale von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics treten die besten Schulmannschaften Deutschlands in Goalball, Para Tischtennis und Rollstuhlbasketball gegeneinander an.
Schulmannschaften aus dem gesamten Bundesgebiet sind vertreten: fünf Schulen im Rollstuhlbasketball, zwölf im Para Tischtennis und zehn im Goalball.
Für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen ist das Event mehr als ein Wettbewerb: Nach erfolgreicher Qualifikation in den Bundesländern messen sie sich auf nationaler Ebene, sammeln wertvolle Erfahrungen und erleben zentrale Werte wie Fairness und Teamgeist. Als Teil der weltweit größten Schulsportveranstaltung ist das Bundesfinale ein besonderes Highlight. Ein Sieg bedeutet die Ehrung als beste Schulsportlerinnen und Schulsportler Deutschlands.
Tillman Wormuth von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie beschreibt die Veranstaltung als ein „vielfältiges Schulsportwettkampfprogramm“, das „Bewegung, Teamgeist und Chancengerechtigkeit“ fördert. Die niedrigschwelligen Wettbewerbe stärkten Motivation, Leistungsbereitschaft sowie die Fähigkeit zur realistischen Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit. „Jugend trainiert“ nehme dabei eine Schlüsselrolle ein, da es Inklusion sichtbar lebe und Teilhabe für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen gezielt stärke.
Auch der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin (BSB) betont die Bedeutung des Wettbewerbs als Sprungbrett in den Leistungssport. Tim Linke, Landes-Jugendwart des BSB, bezeichnet die Veranstaltung als „wichtiges Signal für den paralympischen Nachwuchssport“. Aus eigener Erfahrung als Parasportler wisse er, „wie entscheidend frühe sportliche Perspektiven, passende Strukturen und Wettkampferfahrung sind“. Das Bundesfinale mache Leistungen sichtbar und zeige „das Potenzial junger Menschen mit Behinderung“.
Rund 90 Helfer:innen unterstützen die Durchführung der Veranstaltung über den gesamten Zeitraum hinweg.
Friederike Sowislo, Geschäftsführerin der Deutschen Schulsportstiftung, betont ebenfalls die Bedeutung der Veranstaltung: „Das Frühjahrsfinale von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics ist ein zentraler Höhepunkt des Schulsports und zeigt, wie Sport junge Menschen stärkt und Gemeinschaft erlebbar macht. Besonders im paralympischen Bereich wird Inklusion selbstverständlich gelebt und Vielfalt als Stärke sichtbar. Berlin bietet dafür den idealen Rahmen.“
