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Pressemitteilung: Berlin wird Bühne des Parasports: Deutschland und Japan holen Titel beim Nations Cup

Foto: Drew Kaplan

Mit einem Heimsieg der deutschen Männer und einem Erfolg Japans bei den Frauen ist der Goalball Nations Cup Berlin 2026 am Sonntag im Sportforum Berlin zu Ende gegangen. Vom 13. bis 15. März trafen sich beim internationalen Einladungsturnier insgesamt 26 Teams aus 18 Nationen mit rund 230 Athletinnen und Athleten. Goalball ist eine paralympische Mannschaftssportart für Menschen mit Sehbeeinträchtigung, bei der zwei Teams versuchen, einen klingenden Ball unter der gegnerischen Abwehr hindurch ins Tor zu rollen.

Ausrichter der neunten Turnierauflage war der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin e.V.

Gespielt wurde parallel in zwei Hallen des Sportforums. Der Eintritt war für Zuschauerinnen und Zuschauer an allen Turniertagen kostenfrei. Auch Workshops für mehrere Schulklassen wurden eingebunden, um die paralympische Sportart nahbar zu machen.

„Der Goalball Nations Cup in Berlin ist für zahlreiche Nationalmannschaften eine bedeutende Standortbestimmung im paralympischen Leistungssport. Hier treffen Teams aus der Weltspitze aufeinander, sammeln wichtige internationale Wettkampferfahrung und bereiten sich auf die nächsten großen Highlights im paralympischen Kalender vor. Berlin wird damit einmal mehr zur Hauptstadt des Parasports“, sagte Özcan Mutlu, Präsident des Behinderten- und Rehabilitations Sportverband Berlin e.V.

Die deutsche Männer-Nationalmannschaft setzte sich im Finale gegen die Ukraine durch und sicherte sich damit den Turniersieg vor heimischem Publikum. Besonders bemerkenswert: Die deutsche Mannschaft besiegte während des Turniers sowohl die Paralympics-Goldmedaillisten aus Japan als auch die Silbermedaillisten aus der Ukraine – ein starkes Ausrufezeichen vor der Weltmeisterschaft im Juni in China und ein hoffnungsvolles Signal für Los Angeles 2028. Schweden belegte Rang drei.

Endstand Männer

1. Deutschland

2. Ukraine

3. Schweden

Auch Kaweh Niroomand, Olympiabotschafter des Landes Berlin, zeigte sich beeindruckt vom Turnier: „Ich finde das eine großartige Veranstaltung – und einen tollen Sport. Ich muss gestehen, ich sehe Goalball heute zum ersten Mal. Was hier an Schnelligkeit, Gewandtheit und Antizipation zusammenkommt, ist überragend. Ich bin total begeistert. Es ist großartig, dass wir so etwas in Berlin ausrichten.“

Bei den Frauen setzte sich Japan im Finale gegen Großbritannien durch. Finnland belegte Rang drei, das deutsche Team beendete das Turnier auf Platz sechs. Auch hier war die Performance hochkarätig: Japan, als Paralympics-Goldmedaillist, bestätigte seine Weltklasse und zeigte, dass die Frauen auf die WM in China und darüber hinaus bestens vorbereitet sind.

Endstand Frauen

1. Japan

2. Großbritannien

3. Finnland

Franziska Becker, Staatssekretärin für Sport, würdigte die Bedeutung des Turniers: „Zunächst gratuliere ich der deutschen Herrenmannschaft herzlich zum Turniersieg. Auch den erfolgreichen Teams bei den Frauen meinen Glückwunsch. Solche internationalen Turniere in der Hauptstadt sind wichtig, um den Parasport sichtbarer zu machen. Gleichzeitig zeigt diese Veranstaltung, wie Sport Nationen zusammenbringen kann – gerade in Zeiten, die nicht immer einfach sind.“ Mit zahlreichen Teams aus den Top 10 und Top 20 der Weltrangliste der International Blind Sports Federation bot das Turnier erneut internationales Spitzenniveau im Goalball und diente vielen Mannschaften als wichtige Standortbestimmung im internationalen Wettkampfkalender.