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IDM 2020 Tag eins: Dezimiertes Teilnehmerfeld liefert hochklassigen Wettbewerb – Braunschweig löst Ticket für Paralympics

Schwimmer beim Butterfly

Malte Braunschweig schaffte die Qualifikationszeit für die Paralympics 2021 in Tokyo. ©Ralf Kuckuck, BSB

Das ‚schnelle Berliner Wasser‘ garantierte bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen für Menschen mit Behinderung 2020 (IDM Schwimmen 2020) bereits am ersten Wettkampftag Topleistungen.

Bei der IDM treten Athletinnen und Athleten verschiedener Startklassen gegeneinander an und werden nicht nur anhand ihrer Zeit, sondern auch unter Berücksichtigung ihres Behinderungsgrades mithilfe eines Punktesystems bewertet. So kam es, dass Taliso Engel im Rennen über 200 Meter Freistil einen neuen Deutschen Rekord (DR) in seiner Startklasse (S13) aufstellte, aber in der Gesamtwertung hinter Justin Kaps (S10), Nathan Maillet (S14) aus Frankreich und dem neuen Deutschen Meister Tobias Pollap (S7) landete. Ähnlich erging es bei den Frauen Mira Maack (S8): Auch sie erreichte über 200 Meter Freistil einen Deutschen Rekord, musste sich im Vergleich der Startklassen aber Gina Böttcher (S4) geschlagen geben.

Die weiteren Sieger/innen der Deutschen Meisterschaften waren Malte Braunschweig (S9, DR) und Verena Schott (S6) über 100 Meter Schmetterling sowie Taliso Engel (S13) und Elena Krawzow (S12) im Rennen über 100 Meter Brust. Malte Braunschweig gelang dabei sogar die Qualifikation für die Paralympics 2021 in Tokyo.

Das Teilnehmerfeld wurde noch am Morgen des ersten Wettkampftages weiter ausgedünnt. Auch das Team Slowakei musste die diesjährige IDM aufgrund eines Corona-Falles absagen. „Wir haben in diesem Jahr nur 130 statt über 500 Teilnehmende aus circa zehn statt aus über 50 Nationen“, erklärt Veranstaltungsleiter Matthias Ulm. „Uns geht es in diesem Jahr nicht so sehr um Rekordzeiten und Internationalität. Wir wollen unserem Sport eine Bühne geben und uns unter Wettkampfbedingungen messen.“ Dafür wurde unter anderem ein aufwendiges Hygienekonzept erstellt. „Der heutige Tag hat gezeigt, dass sich der Aufwand gelohnt hat“, so Ulm.

Wer paralympischen Spitzen-Schwimmsport mit der Aussicht auf Rekordzeiten hautnah erleben möchte, kann auf der Webseite idm-schwimmen.de den Livestream verfolgen oder unter facebook.com/IDMBerlinSwim/ einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Im Schwimmen der Behinderten gibt es in jedem Wettkampf mehrere Sieger. Hier finden Sie eine Erklärung des Startklassensystems der Klassifizierung von Menschen mit Beeinträchtigungen im Schwimmen.