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In Gedenken an Dr. Karl Quade: Gesicht und Herz der Paralympischen Bewegung in Deutschland

Bild: DBS

Der Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband Berlin trauert um Dr. Karl Quade, der am zweiten Weihnachtsfeiertag im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Mit ihm verliert der deutsche Para Sport eine seiner prägendsten Persönlichkeiten und einen leidenschaftlichen Träger des paralympischen Gedankens.

Karl Quade widmete dem Para Sport mehr als ein halbes Leben. Er nahm erstmals 1984 an den Paralympics teil und war insgesamt bei 18 Spielen dabei – zunächst als Athlet im Standvolleyball, später über viele Jahre als Chef de Mission des Team Deutschland Paralympics. Als Sportler gewann er 1988 in Seoul Gold und 1984 Silber. In seiner Funktion als Chef de Mission führte er das deutsche Team seit 1996 und feierte gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten über 770 Medaillen.

Über 30 Jahre engagierte sich Quade als Vizepräsident im DBS und wirkte zudem als Sportdirektor des Europäischen Paralympischen Komitees. Besonders geschätzt wurde er für seine Nähe zu den Sportlerinnen und Sportlern sowie für die Verbindung von sportlicher Expertise und Menschlichkeit. Für seine Verdienste erhielt er 2008 das Bundesverdienstkreuz.

Der DBS verliert mit Karl Quade nicht nur einen erfolgreichen Funktionär und Paralympics-Sieger, sondern vor allem einen außergewöhnlichen Menschen, der den Para Sport mit Leidenschaft, Weitblick und Herz geprägt hat. Die Gedanken des Verbandes gelten seiner Familie und allen Weggefährten.