Drei Tage Weltklasse in Berlin: Erfolgreiche Para Swimming World Series begeistert in der SSE
Mit zahlreichen internationalen Spitzenleistungen, starken deutschen Ergebnissen und einer beeindruckenden Atmosphäre ist die Para Swimming World Series erfolgreich in Berlin zu Ende gegangen.
Drei Tage lang war die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) Treffpunkt der internationalen Para-Schwimmelite – und zugleich Bühne für emotionale Comebacks, nationale Rekorde und viele erfüllte Normzeiten für die Europameisterschaften 2025 in Kocaeli (Türkei).
Aus Sicht des Veranstalters zieht der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Berlin gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband ein äußerst positives Fazit. Athletinnen und Athleten aus zahlreichen Nationen sorgten vor begeistertem Publikum für hochklassigen Sport und bestätigten einmal mehr den Stellenwert Berlins als bedeutenden Standort im internationalen Para Schwimmsport. Özcan Mutlu, Präsident des BSB, betont die Bedeutung des Wettkampfes für die Stadt. „Berlin hat mit der Para Swimming World Series einmal mehr gezeigt, dass unsere Stadt ein bedeutender Standort für internationalen Para Spitzensport ist – weltoffen, inklusiv und sportbegeistert. Damit wollen wir ein Zeichen setzen für die Berliner Bewerbung für die Paralympics und Olympische Spiele.“
Für besondere sportliche Highlights aus deutscher Sicht sorgten unter anderem Taliso Engel, Josia Topf, Elena Semechin, Janis McDavid und Julian Füllgraf. Gleich am ersten Wettkampftag gewann Paralympics-Sieger Taliso Engel die 100 Meter Brust und unterstrich seine starke Form. Emotional wurde es beim Comeback von Elena Semechin, die nur wenige Monate nach der Geburt ihres Sohnes direkt die EM-Norm erfüllte.
Auch Josia Topf präsentierte sich über die gesamte Veranstaltung hinweg in herausragender Verfassung. Mit Platz drei in der klassenübergreifenden Wertung über 150 Meter Lagen sowie weiteren starken Auftritten bestätigte der Paralympics- und Weltmeister seine internationale Spitzenklasse.
In Rekordlaune präsentierte sich Julian Füllgraf. Der Schwimmer der Startklasse S14 stellte während der World Series gleich mehrere deutsche Rekorde auf und erfüllte souverän die Normzeiten für die Europameisterschaften. Insgesamt zeigte sich besonders erfreulich, dass neben den etablierten Paralympics-Medaillengewinnerinnen und -gewinnern auch zahlreiche Nachwuchsathletinnen und Nachwuchsathleten auf sich aufmerksam machen konnten.
Internationale Glanzpunkte setzten unter anderem Paralympics-Sieger Gabriel Araújo aus Brasilien, die spanische Legende Teresa Perales sowie Weltklasse-Athletinnen und Athleten aus Großbritannien, Dänemark, Israel und vielen weiteren Nationen. Die hohe sportliche Qualität sorgte an allen drei Wettkampftagen für spannende Finals und zahlreiche Topzeiten.
Die Para Swimming World Series bildete zugleich den Auftakt für weitere hochklassige Wettbewerbe in Berlin, denn direkt im Anschluss folgen in der SSE die Internationalen Deutschen Meisterschaften (IDM). Damit bleibt Berlin auch in den kommenden Tagen Zentrum des internationalen Para Schwimmsports.
Der BSB bedankt sich bei allen Athletinnen und Athleten, Trainerteams, Volunteers, Partnern sowie den zahlreichen Zuschauerinnen und Zuschauern für drei gelungene Wettkampftage voller Emotionen, Fairness und sportlicher Höchstleistungen.
