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9 Medaillen bei den Deutschen Leichtathletik-Meistertitel für den PSC Berlin

Die Deutschen Para-Hallenmeisterschaften mit Winterwurf 2026 in Erfurt brachten für die 6 Teilnehmer aus Berlin insgesamt drei Deutsche Meistertitel. Insgesamt war die Veranstaltung deutlich besser organisiert als in den Vorjahren und „lebte“ von den vielen neuen Nachwuchsathleten und innen, auch wenn sich letztendlich kein einziger Deutscher Medaillengewinner aus Paris 2024 / WM in Delhi 2025 nach Erfurt „verirrte“. Schade eigentlich…..

Die mit Abstand wertvollsten Leistungen erbrachten am letzten Wochenende Julian Höhne und Linus Specht. Julian Höhne (Klasse T46 - U20) erlief sich trotz der mit Abstand besten Zeiten aufgrund einer immer noch obskuren Punktetabelle insgesamt 3 Vizetitel über 60m, 200m und 400 m. Dabei erzielte er über 60m mit 7.38 sec, über 200m mit 23.42 sec und über 400m mit 52.89 sec Zeiten, die schon nahe dem Bereich der teilnehmenden erwachsenen WM Starter von Delhi 2025 liegen. Alle seine Zeiten waren persönliche Bestzeiten und nationale Rekorde, die 60 m Zeit sogar Deutscher Hallenrekord bei den Männern, und das noch immer aus der U20. Dazu kam ein 3. Platz im Weitsprung bei einem Mammutprogramm an nur einem Nachmittag.

Ebenfalls herausragend waren die 1,81 im Hochsprung von Linus Specht (Klasse TF46 - Männer). In Deutschland ist er im Hochsprung konkurrenzlos und knüpft bereits jetzt an die Leistungen vom ehemaligen Weltrekordspringer Reinhold Bötzel aus den 90er Jahren an. Foto: Mannschaftsfoto PSC Berlin (es fehlt Niklas Herde) Lars Zhuravskiy (Klasse TF13 - Männer) machte bei der IDM den größten Sprung nach vorne, und das nach nur einem Jahr Leichtathletiktraining – nach seinem letztjährigen Wechsel aus dem Schwimmlager. Persönliche Bestzeiten erzielte er sowohl über 60 m in 7.67 sec., als auch über 400 m in 55.49 sec. Die Krönung aber war der Deutsche Meistertitel im Weitsprung mit 5,76 m und 751 Punkten, einer Verbesserung seiner bisherigen Bestweite um mehr als 50 Zentimeter. Niklas Herde (Klasse TF63 - Männer) konnte nahtlos an seine Leistungen aus dem Vorjahr anknüpfen und erreichte über 60 m in 9.15 sec und im Weitsprung mit 4,74 m Topresultate, wenn man bedenkt, dass er noch immer prothetisch minimalversorgt mit seinem Alltagsschaft unterwegs ist. Hier bedarf es in den nächsten Wochen unbedingt Verbesserungen. Yannick Schroeter (Klasse TF36 - Männer) feierte einen souveränen Deutschen Meistertitel über 1500 m in sehr guten 4:52,44 und 866 Punkten.

Auch dies war nationaler Rekord bei den Männern in seiner Klasse. Hinzu kam ein Bronzetitel im Weitsprung. Tim Linke (Klasse TF63 - Männer) wurde mit 30,40 m Dritter im Speerwurf und feierte ein erfolgreiches Comeback. Als nächstes steht im Mai der internationale Grand Prix in der Schweiz an, mit hoffentlich internationalen Klassifizie rungen für alle Berliner Starter. Wir werden davon berichten……

Text und Foto: Dr. Ralf Otto